|
Dies
ist eine Gastkritik. Sie gibt die Meinung des Autoren wieder.

flyerdreambook and
flashwar:
because the mousebattle
die neue cd von "flyerdreambook and flashwar" "because the mousebattle"
klingt nur nach dem ersten groben durchhören nach einer simmulation von "trashhammer".
wenn man die cd dann ein paar tage ruhen läßt und sie sich wieder anhört - vor allem das dritte stück
"selfmade universe" ist man plötzlich auf ganz anderen levels. es klingt irgendwie depressed und downsick. die stimme von alica pool hört
sich an wie eine stimme aus der hölle des einstürzenden wtc - es gibt kein entrinnen mehr und die welt um sich herum löst sich auf - ein
sehr depremierendes print.
no.5 "i have lunch and sugarstick for my mothers bones" ist dagegen geradezu ein dadaistisches freudenfest.
die schnell eingeworfenen perverse harpes ! sind der absolute break - trashpunk und softcore treffen sich hier
sozusagen im keller der gothics - einfach spitze !
no.9 " my mirabells sounds like clows from my backroom in bagdad" ist sehr langsam und bedächtig - fast
eine ballade - aber eben auch nur fast. wenn in den ersten ten sekunden alica und paolo 20 mal das wort "fuckfacemurder"
schreien, dann ists nur noch frühlingsanfang für sozialhilfemempfänger. dennoch note 1
no.10 "its only an asshole for dinner at everybodys tables - dirty cleans" ist zappa pur mit dem zeitgeist des
21. jahrhunderts. alle anderen stücke sind mehr oder weniger passabel oder gut.
die cd ist also als gesamtkunstwerk ein produkt der sonderklasse
history und futureblocks sind finewear das musikalische overlook ist einfach cool aber braining.
wenn man von einzelnen downs, wie etwa das cd.cover - leider simple reflash-cronics - oder die aufmachung
von alica - wandet by sick, absieht, würde ich die gesamtnote 2 plus geben.
Autor: Arno Signarowski ar.t.no@t-online.de
|